Christian Werner Fried

Vorgeschichte:

Meine Eltern lebten und arbeiteten im Jahre 1939 in Berlin/Charlottenburg. Meine Mutter stammte aus Hinterpommern – mein Vater aus Neunkirchen/ Saar. Er war als junger Maschinen-Bau.Ing. bei der Firma AEG in Berlin beschäftigt. Sie heirateten am 10.August 1940 und freuten sich zunächst über zwei Kinder. Bedingt durch die immer stärker werdenden Fliegerangriffe auf die Hauptstadt Berlin, verließen meine Mutter und Ihre beiden Schwestern die Stadt, um in ihrem Elternhaus in Pommern Schutz zu suchen. Sie sahen sich an Weihnachten 1944 zum letzten Mal für lange Zeit. Mein Vater Erich wurde noch am 27.Febr.1945, also wenige Wochen vor Kriegsende, zur Wehrmacht eingezogen und auf dem Balkan als Soldat ausgebildet.

Am 5. und 6.März 1945 begann für die Familie die Flucht vor den bereits nach Westen „durchgebrochenen“ Russen in Richtung Gotenhafen /Danzig um ein rettendes Evakuierungsschiff der Marine zu erreichen. Unsere Großmutter wurde im Flüchtlingstreck von einem russischen Panzer überrollt und getötet - ein Grab gibt es nicht – der älteren Schwester meiner Mutter Edith, wurde bei einem Tieffliegerangriff durch MG- Beschuss eine Hand verstümmelt. Meine Mutter und ihre jüngere Schwester haben unter dramatischen Umständen mit ihren drei Kleinkindern aber Schiffskarten auf einem Begleitschiff ergattert und sind am 15. März in Kopenhagen gestrandet und in ein kleines Flüchtlingslager bei Hammel/Aarhus weitertransportiert worden.

Dort wurde ich am 22.Sept.1945 geboren und erhielt von meiner Mutter aus Dankbarkeit an das Gastland den Namen „Christian“ -so, wie der dänische König………

Getauft wurde ich vom örtlichen Pfarrer – sein, in dänischer Sprache verfasster Taufschein ist das einzige Dokument welches meine Existenz bestätigt. Die fehlende amtliche Geburtsurkunde hat auch noch in meinem späteren Leben zu etlichen Verwerfungen geführt.

Dänemark hat im Frühjahr 1945 ca. 250.000, der insgesamt 12 – 14 Mio. Deutschen aus den alten deutschen Ostgebieten aufgenommen und mit alliierter Unterstützung 1947 nach Deutschland repatriiert. Dazu gehörten auch meine Mutter, mein Bruder und ich – meine damals zwei Jahre ältere Schwester Doris verstarb wegen Medikamentenmangel infolge einer Diphtherie. Sie ist zusammen mit vielen anderen Kindern und Alten in Aarhus begraben.

Wie erinnern Sie sich an Ihre Kindheit?

Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich mit der Familie in der Ruine des Elternhauses meines Vaters in Neunkirchen/Saar. Nackter Stein an den Wänden eines Raumes der mit Wellblech abgedeckt war. Verbrannter, ehemaliger Holzfußboden, notdürftig zusammengezimmerte Eingangstüre und Zugang mittels eines , über die eingestürzten Kellerräume gelegten breiten Brettes. Selbst zusammengezimmerte Betten, Strohsäcke als Kopfkissen, Wehrmachtsdecken, Lattenregale, Toilettenhäuschen im Garten, SAARBRÜCKER ZEITUNG als Toilettenpapier. Spielplatz waren die Ruinen der Nachbarhäuser – zugleich Fundgrube für allerlei nicht explodierte Munitionsteile sowie Metalle aller Art, welche uns der Alteisenhändler gerne zu einem Spottpreis abluchste. Die meiste Zeit verbrachten wir auf dem Müllplatz, wo wir mit Beil und Handwagen bewaffnet nach brauchbaren Backsteinen für den schrittweisen Aufbau einer Behelfsunterkunft für die Familie und den geplanten Wiederaufbau der ehemaligen Schmiede suchten. Wir waren eine verschworene Schar von Kindern/Jugendlichen, welche das Wenige was man hatte, miteinander teilten und als „Straßenbande“ gegen Gleichaltrige aus anderen Straßenzügen tapfer verteidigten.

Einen Kindergarten durfte ich als evangelischer Junge im katholischen Schwesternheim besuchen. Disziplin und fleißiges Beten wurde ganz groß geschrieben. Bestraft wurde mit „in die Ecke stellen“. In der angrenzenden Volksschule – streng getrennt nach den beiden Religionen – kam der Rohrstock noch zum Einsatz und mit Backpfeifen wurde ebenfalls nicht gespart. Da etliche Lehrer nicht oder erst spät aus dem Krieg heimkehrten, wurden ältere Herren aus dem Ruhestand zurück in die Schule beordert.

Wie war das Leben in Ihrer Familie?

Das Leben in der Familie war geprägt von bitterer Armut und dem Wiederaufbau des ausgebombten Elternhauses meines Vaters, Schaffung einer Existenz aus dem Nichts. Was die Bomben nicht zerstörten, haben sich Diebe angeeignet und verscherbelt. Meine Mutter als „pommersches Landei“, war hochbegabt und konnte aus Allem etwas erschaffen. Zum Beispiel aus alten Wehrmachtsteilen u.a.m. Kleider nähen, alten Autoreifen Schuhe basteln, sie wusste mit Hühnern, Enten, Hasen und einer Geis für die tägliche Essensration umzugehen. Auch das kleine Gartengrundstück trug unter ihrer sachkundigen und scheinbar nimmer müde zu werdenden Hand reiche Ernte. Sie half beim Hausbau als Maurerin, zeichnete für die Buchführung unseres sich im Wiederaufbau befindlichen Schlossereibetriebes verantwortlich ohne, dass sie dieses professionell gelernt hätte und erledigte alle im Haus anfallenden Arbeiten nebst Fürsorge und Erzieher mittlerweile wieder auf drei angewachsenen Kinderschar noch nebenher. Der Erziehungsleitfaden unserer Eltern war:

„VORBILD und LIEBE“.

Wie war der Unterricht während der NS-Zeit?

Unterricht in der NS-Zeit blieb mir jahrgangsbedingt, Gott sei Dank erspart. Das Thema NS-Zeit und deren Aufarbeitung, stand während meiner gesamten Schulzeit auf keinem Stundenplan…….! Dies war vielleicht aber auch dem von mir eingeschlagenen, sogenannten „Zweiten Bildungsweg“ geschuldet. Volksschule, Lehre, Berufsschule, Abendschule zur Erlangung der Hochschulreife. Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur.

Welche Rolle spielte Politik im Alltag Ihrer Familie?

Meine Eltern waren sowohl vor 1945 als auch nach dem 2.Weltkrieg in keiner politischen Partei oder staatlichen Organisation. Unsere Familie hat mit mehren Toten an den Fronten des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie in der Heimat, einen sehr hohen Preis gezahlt und gehörten nicht zu den sogenannten Kriegsgewinnlern. Wir waren Leidtragende, Flüchtlinge und Vertriebene, welche in den ersten Nachkriegsjahren sogar durch Unwissen oder Boshaftigkeit, noch vieles an Niederträchtigkeiten – heute würde man Mobbing oder auch Diskriminierung sagen, durch die Alteingesessenen Mitbürger zu ertragen hatten. Ressentiments und Diskriminierung gegen alles Fremde ist keine Erfindung der heutigen Zeit!

Der einzige Reichtum, den meine Mutter trotz schwierigster Umstände während der Flucht retten konnte, war ein kleines Säckchen pommersche Erde, welches wir auch weiterhin bei uns gut aufgehoben ist.

Der Zusammenhalt in der Familie einschließlich der noch lebenden Mutter meines Vaters war vorbildlich. Meine Eltern gehörten keinem Verein an, besuchten keinen Stammtisch oder Kegelclubs. Informationen bzgl. des Weltgeschehens erhielten wir über ein altes Röhrenradio oder die SAARBRÜCKER ZEITUNG, deren Zweitnutzen ich bereits beschrieben habe. Das Leben spielte sich größtenteils in der Werkstatt, dem Hof oder Garten ab. Höhepunkt des Tages – insbesondere in der kalten Jahreszeit, war die „Dunkelstunde“. Hier saß man abends vereint um einen gusseisernen Kanonenofen, dessen rot glühende Türe ein wenig Licht in den Wohnbereich abgab. Zu besonderen Anlässen wurden auf der heißen Herdplatte Bratäpfel zubereitet. Hier wurde sich ausgetauscht, das für den nächsten Tag Anstehende besprochen sowie tagespolitische Ereignisse erörtert. Davon gab es reichlich zumal wir im Saarland noch französiche Besatzungszone waren und die wenigen Fahrzeuge auf den Straßen, französiche Autokennzeichen trugen. Die Geschichte von Flucht und Vertreibung, der Verlust und die Trauer um viele Angehörigen, die Suche nach Vermissten war immer das zentrale Thema, bis über den Verband der Heimkehrer, das Rote Kreuz oder den Volksbund Deutsche Kriegsgräber einzelne Schicksale aufgeklärt wurden. Eine Auskunft bezüglich der letzten Ruhestätte meines im Ersten Weltkrieg in Frankreich gefallenen pommerschen Großvaters, erhielt ich erst im Februar 2018. Zu diesem Zeitpunkt waren meine Eltern bereits verstorben. Jetzt konnte ich wenigstens mit diesem Drama abschließen.

Wie entwickelte sich ihr Leben/Alltag während des 2. Weltkrieges?

Wie bereits beschrieben, habe ich erst nach Kriegsende in einem dänischen Flüchtlingslager das Licht der Welt erblickt.

Mussten sie ihre Heimat verlassen?

Ja, unsere Familie zählte zu den 12-14 Mio. Flüchtlingen und Vertriebenen, welche aufgrund des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges ihre Heimat mit nichts, als dem was man auf dem Leib trug, verlassen mussten. Die Geschwister meiner Mutter und meines Vaters – sofern sie den Krieg überlebten - verschlug es in vier verschiedene Bundesländer und nach Österreich. Vierzehn Jahre dauerte es nach Kriegsende noch, bis ich meinen gleichaltrigen Cousin erstmals in Niederösterreich besuchen konnte. Da unser Auto noch ein französisches Kennzeichen trug, wunderte sich die Dorfjugend und kommentierte dies mir gegenüber mit den anerkennenden Worten: “Für einen Franzosen, sprichst Du aber schon ganz gut deutsch.

Anmerkung:

Die Geschichte unserer Flucht und Vertreibung und der Aufenthalt in verschiedenen verschieden dänischen Flüchtlingslagern, nahm ein dänischer Historiker aus meinem Geburtsort Hammel/DK in den achtziger Jahren zum Anlass um die Frage zu beantworten, was ist eigentlich aus den ehemaligen deutschen Lagerinsassen der vielen, von Dänemark eingerichteten Flüchtlingslager, nach Rückkehr in das geteilte Deutschland geworden?

Sein Name lautet: Arne Gammelgaard.

Einige seiner Buchtitel lauten: „Ungeladene Gäste“ "Treibholz" und "Auf Führerbefehl in Dänemark"

Er wurde für seine Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Wie haben sie den Krieg wahrgenommen? (Nahrungsmittelknappheit, Luftangriffe)

Den Krieg habe ich persönlich nicht mehr real erlebt – meine Mutter war aber zu diesem Zeitpunkt schwanger mit mir und musste neben Flucht und Vertreibung alle nur denkbaren Grausamkeiten welche auch heute noch Kriege mit sich bringen, bei sich selbst oder nahen Angehörigen erleiden.

Wie haben Sie die Judenverfolgung wahrgenommen?

Auch dieses furchtbare Ereignis habe ich jahrgangsbedingt noch nicht mitbekommen. Den ersten Kontakt mit Menschen, welche sich durch Vorzeigen einer in den Unterarm tätowierten Zahl als ehemalige KZ- Insassen ausgaben, hatte ich als vielleicht siebenjähriger Junge in den fünfziger Jahren. Diese zogen in kleinen Gruppen durch unsere Stadt und bettelten. Ob die von ihnen erzählten Geschichten glaubhaft waren und diese Personen diesen Leidensweg gegangen sind, hat niemand überprüft.

Hatten sie Kontakt zu Soldaten oder waren Familienmitglieder im Krieg?

Ja, ich hatte als Kind sehr viel Kontakt – ja, ich suchte ihn förmlich, den Kontakt zu ehemaligen Soldaten. Rückwirkend betrachtet wohl deshalb, weil mein Vater nur ein einziges Mal während unserer schon erwähnten Dunkelstunden, über seinen eigenen Einsatz an der Front im ehemaligen Jugoslawien berichtete. Alle Brüder meiner Mutter, der Bruder meines Vaters waren als Wehrmachtsangehörige in Russland, dem Balkan oder auf See – ebenso wie die Väter der Nachbarskinder, welche teilweise noch ihre im Krieg verliehenen Orden und Ehrenzeichen in einer dunklen Ecke im Keller aufbewahrten und auch heimlich vorzeigten.

Gibt es besonders prägende Ereignisse:

Tief in mein noch kindliches Gedächtnis „eingebrannt“ hat sich eine Begebenheit, welche sich Anfang der fünfziger Jahre an unserer Haustüre abgespielt hat. Ein beinamputierter junger Mann auf Krücken stand vor unserem Haus und erkundigte sich nach seinem Kameraden, dem Oberleutnant Werner Fried und bis dahin noch immer vermissten jüngeren Bruder meines Vaters. Er wolle sich doch ganz persönlich bei seinem „Lebensetter“ bedanken und wurde sehr traurig, als er erfuhr, dass die die Familie noch immer keine Nachricht über dessen Verbleib hatte. Mit fester Stimme, erzählte er von der gemeinsamen Flucht kurz vor Kriegsende aus einem englischen Gefangenenlager in Jugoslawien. Auf ihrem Weg in Richtung Grenze, kam der „fremde Besucher“ in Kontakt mit einer Tretmine, welche ihn am Unterschenkel verletzte und eine stark blutende Wunde verursachte. Mein Onkel Werner leistete „Erste Hilfe“ indem er zunächst die Wunde versorgte, den Kameraden auf einen Mistkarren lud und ihn vor einem nahe gelegenen Bauernhaus abstellte wo ihm, dem fremden Besatzungssoldaten, durch einheimische Menschen weitergeholfen wurde!!

Mein Onkel setzte seine Flucht auf eigene Faust fort. Was mit ihm passiert ist lässt sich nur erahnen. Er wurde Ende der fünfziger Jahre für tot erklärt, so dass die Witwe und seine kleine Tochter wenigstens Anspruch auf eine kleine Rente anmelden konnten.

Erwähnenswert ist für mich und mein späteres Leben eine Begebenheit während einer Vertretungsstunde in der Schule. Ein Sportlehrer nutzte diese Stunde während es draußen „Heugabeln“ regnete, uns von seinen Erlebnissen als junger Fallschirmjäger beim Absprung am 20.Mai 1941 über der griechischen Insel Kreta zu berichten. Dieser Einsatz gegen die von starken englischen, kanadischen, australischen, südafrikanischen und Kretern verteidigte Insel endete mit der Eroberung durch die neue Waffengattung der Luftwaffe, ging aber gleichzeitig als Massengrab für beinahe 5.000 zum größtenteils blutjungen Deutschen Fallschirm- und Gebirgsjägern, welche im guten Glauben ihrem Vaterland zu dienen, aber für eine totalitäre Weltanschauung ins Verderben sprangen, in die Geschichte ein. Zu dieser Truppe wollte ich in meiner damals noch kindlichen Betrachtungsweise auch gehören. Mut, Tapferkeit, Ritterlichkeit, Kameradschaft, Corpsgeist waren für mich die prägenden Elemente. Im Alter von 19 Jahren, habe ich mich 1965 als junger Wehrpflichtiger zu dieser Truppe gemeldet und alle Ausbildungsstufen bis zum Stabsoffizier der Reserve durchlaufen mit fortwährender Mitgliedschaft im Bund Deutscher Fallschirmjäger bis ins hohe Alter.

Wie haben Sie das Ende des Krieges erlebt?

Das Ende des Krieges habe ich wie bereits ausgeführt, noch im Mutterleib in einem dänischen Flüchtlingslager „verschlafen“. Was ich allerdings hautnah miterlebt habe – teils durch die vielen Erzählungen unterschiedlicher echter Zeitzeugen gestützt - größtenteils aber auch durch eigenes Erleben, Hunger, Armut, Entbehrungen, harte Arbeit, Disziplin, Glaube, Mut, Liebe und Hoffnung und damit auch Zuversicht für die Zukunft, hat meinen privaten und beruflichen Werdegang sehr stark und vor allem sehr positiv beeinflusst.

Was möchten Sie jungen Menschen über diese Zeit mitgeben?

Das so titulierte 1000 jährige Reich hat Gott sei Dank nur 12 Jahre überdauert (1933-1945). Meine Befürchtung ist aber, dass die unverzeihlichen Verbrechen während der Nazidiktatur, noch ihre Schatten auf die folgenden Generationen wirft, so wie ich dies als über 80 jähriger seit Kindertagen erlebt habe. Trotz aller sich ständig wiederholenden Mahnungen: “Nie wieder Krieg“ , nie wieder Diktatoren, Despoten, oder Autokraten den Zugang zur Macht ermöglichen. Weder von innen noch von außen.

Meine persönliche Ermunterung an Sie als angehende Abiturienten lautet aber:

-Bildung endet nicht mit dem Abitur! Wer neugierig bleibt, bleibt jung, - egal wie alt man wird.

- Herkunft ist kein Limit! Entscheidend ist wie Du mit Deinen Chancen umgehst….

- Fleiß schlägt Talent, wenn Talent sich nicht anstrengt………….

- Charakter ist wichtiger als Karriere! Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Respekt öffnen Türen, die kein Abschluss dieser Welt öffnen kann.

- Bleib Dir selbst treu. Wenn Du weißt wofür Du stehst, musst Du Dich nicht verbiegen!

Persönliche Anmerkung:

Trotz vieler, unendlich aktiver Forschungseinrichtungen, Lehrstühlen, Institutionen, Militär - und Sozialwissenschaftlicher Geistesgrößen in diesem Land, kenne ich keine Abhandlung welche sich mit dem individuellen Schicksal dieser großen Schar an Kindern, welche diese Kriegs- und Nachkriegszeit auf ihrem Lebensweg größtenteils mit Bravour gemeistert haben, nie in welcher Form auch immer therapiert wurden – jetzt im hohen Alter – vielleicht auch wegen der quasi vor unserer Haustüre aufgeflammten kriegerischen Auseinandersetzungen, wieder an längst vergangene Zeiten erinnert werden.